Fami­lie Holz­schuh – 1886 bis Heute

1886 

1886

Am 30.09. wird den Ehe­leu­ten Johan­nes und Mar­ga­re­te Holz­schuh, geb. Dau­ner, wohn­haft in Ulm, Zeug­haus­gas­se 5, ein Sohn Jakob gebo­ren. Die Ehe­leu­te betrei­ben ein land­wirt­schaft­li­ches Anwesen.

1901 

1901

Jakob Holz­schuh beginnt eine Gärt­ner­leh­re in der Gärt­ne­rei Höss­le in Ulm, Hei­den­hei­mer Stra­ße 66 (Gär­ne­rei vor dem Stutt­gar­ter Tor)

1906 

Jakob Holz­schuh tritt in die 5te Kom­pa­nie des Infan­­­te­­­rie-Regi­­­ments Kai­ser Wil­helm ein, König v. Preu­ßen (2. Württ.) No. 120, ein.

1908 

Am 27. Sep­tem­ber wird Jakob Holz­schuh aus dem Infan­­­te­­­rie-Regi­­­ment ent­las­sen und tritt in die Gärt­ne­rei Viet­zen in Neu-Ulm ein.

1910 

Im Febru­ar wird Jakob Holz­schuh zum Ober­gärt­ner ernannt.

1911 

Am 03.04. hei­ra­tet Jakob Holz­schuh die aus der Kro­nen­gas­se stam­men­de Ber­ta Emi­lie Hag­mann (*06.07.1885). Eine Woh­nung wur­de in der Satt­ler­gas­se gefun­den. Am 24.12. wird den Ehe­leu­ten als ers­tes Kind ein Mäd­chen gebo­ren und auf den Namen Lie­se getauft.

1912 

1912

Zur dama­li­gen Zeit war es üblich, nach dem Schwör­mon­tag ein neu­es Geschäft zu grün­den. Am 17.08. ver­lässt Jakob Holz­schuh sei­ne Arbeits­stel­le und grün­det am 19.08. sei­ne eige­ne Gärt­ne­rei. Start­grund­la­ge ist ein von sei­nen Eltern zuge­spro­che­ner Acker, der im Flur­ge­biet Wes­ter­lin­gen, bezeich­net nach einer ale­man­ni­schen Sied­lung aus dem 8. Jahr­hun­dert, heu­te Wes­ter­lin­ger­stra­ße, liegt. Ein erneu­ter Umzug steht an. Die Fami­lie Holz­schuh bezieht in der Zing­ler­str. 32 (Haus von Archi­tekt Moser) eine Woh­nung in Hoch­par­terre mit dazu­ge­hö­ren­dem Laden. Ange­bo­ten und ver­kauft wird das sel­ber ange­bau­te Gemü­se. Auch der Ulmer Wochen­markt wird als wei­te­re Absatz­mög­lich­keit genutzt. Mitt­wochs und sams­tags geht es in aller Frü­he mit einem vier­räd­ri­gen Prit­schen­wa­gen, der von Hand gezo­gen wird, auf den Münsterplatz.

1913 

1913

Jakob Holz­schuh wird mit sei­nem neu­ge­grün­de­ten Betrieb Mit­glied in der Ver­ei­ni­gung selb­stän­di­ger Gärt­ner Württembergs.

1914 

1914

Errich­tung von 2 Gewächs­häu­sern mit Heiz­raum auf dem Gelän­de Römer­stra­ße 116 und ent­spre­chen­den Früh­beet­käs­ten. Ein Stamm­hal­ter wird am 29.01. gebo­ren und auf den Namen Hans Jakob Franz Holz­schuh getauft. Mit der Mobil­ma­chung am 1. August beginnt der Ers­te Welt­krieg. Jakob Holz­schuh wird am 04.08. in das Rekru­­­ten-Ersatz-Batail­­­­­lon eingezogen.

1918 

Am 16.12.1918 wird Jakob Holz­schuh als Unter­of­fi­zier aus dem Heer entlassen.

1920 

Ber­ta, die zwei­te Toch­ter der Ehe­leu­te Holz­schuh, wird am 12.02. gebo­ren. Hans Holz­schuh besucht seit 19. April die Kna­­­ben-Mit­­­­­tel­­­schu­­­le. Die Gärt­ne­rei ent­wi­ckelt sich ste­tig und erreicht gute Ver­kaufs­zah­len. Ange­baut wird vor­wie­gend ein­hei­mi­sches Gemü­se und Blumen.

1922 

1922

Jakob Holz­schuh erhält am 22. Novem­ber von der Würt­tem­ber­gi­schen Land­wirt­schafts­kam­mer die Aner­ken­nung, in Form einer Urkun­de, sei­nen Betrieb als Lehr­be­trieb zu führen.

1926 

1926

Die drit­te Toch­ter, das vier­te Kind der Ehe­leu­te Jakob und Ber­ta Holz­schuh, Mar­gret, wird am 02. Febru­ar geboren.

1928 

Hans Holz­schuh ver­lässt im März die Kna­­­ben-Mit­­­­­tel­­­schu­­­le und besucht ab sofort die höhe­re Handelsschule.

1930 

Im elter­li­chen Betrieb beginnt Hans Holz­schuh am 01. April eine Aus­bil­dung zum Gärtner.

1931 

Hans Holz­schuhs sehr guten Leis­tun­gen ermög­li­chen ihm ein Über­sprin­gen des zwei­ten Ausbildungsjahres.

1932 

Am 31.03. schließt er sei­ne Aus­bil­dung ab und wird mit dem 01. April als Gärt­ner­ge­hil­fe bei sei­nem Vater beschäftigt.

1933 

1933

Hans Holz­schuh schei­det am 31. März aus dem elter­li­chen Betrieb aus und beginnt als Gärt­ner­ge­hil­fe beim Gar­ten­bau­be­trieb Fass­nacht in Balingen.

1934 

1934

Am 10. Sep­tem­ber schei­det Hans Holz­schuh bei Fass­nacht in Balin­gen aus und arbei­tet ab 15. Sep­tem­ber wie­der in der elter­li­chen Gärt­ne­rei in Ulm. Mit der Fer­tig­stel­lung der Nach­rich­ten­ka­ser­ne (spä­ter Boelcke­ka­ser­ne, heu­te Römer­park) wird am 18.09. ein Bau­ge­such zur Ver­le­gung 2 bestehen­der Gewächs­häu­ser (Bau­jahr 1914) ange­fer­tigt und am 20.09. geneh­migt. Die Gewächs­häu­ser wer­den dar­auf­hin ent­spre­chend verlegt.

1936 

Hans Holz­schuh ist bis 10. Okto­ber zu Hau­se beschäf­tigt. Vom 13. Okto­ber an beginnt sei­ne Wehr­pflicht beim Heer in der 1. Kom­pa­nie des Inf.-Regiments 56 in Ulm.

1938 

Als Gefrei­ter wird Hans Holz­schuh am 28. Okto­ber aus der Wehr­macht entlassen.

1939 

1939

Bis zur Ein­be­ru­fung am 01. Sep­tem­ber ist Hans Holz­schuh im elter­li­chen Betrieb tätig. Sein Vater Jakob Holz­schuh führt ab sofort den Betrieb erfolg­reich wei­ter. Wei­te­re Äcker wer­den auf dem Kuh­berg gepach­tet. Unter ande­rem am unte­ren Kuh­berg, heu­te Albrecht-Ber­­b­­­lin­­­ger-Schu­­­le und in der obe­ren Römer­stra­ße. Um den gro­ßen Arbeits­auf­wand zu bewäl­ti­gen, ste­hen ihm sei­ne Frau sowie die Töch­ter Lie­se und Ber­ta zur Sei­te. Vor­wie­gend wird zu die­ser Zeit Gemü­se zur Ver­pfle­gung für die in der Kaser­ne sta­tio­nier­ten Sol­da­ten angebaut.

1940 

1940

Wäh­rend eines Hei­mat­ur­lau­bes hei­ra­tet Hans Holz­schuh als Unter­of­fi­zier am 14. Febru­ar die aus Balin­gen stam­men­de Emma Ayen in Ulm. Hans Holz­schuh kehrt zu sei­ner Ein­heit zurück.

1941 

1941

Hans Holz­schuh legt am 18.02. die Gärt­ner­meis­ter­prü­fung im Haupt­fach für Blu­­­men- und Zier­pflan­zen und im Neben­fach für den Gemü­se­an­bau ab. Am 07. Sep­tem­ber wird der Stamm­hal­ter Hans-Karl in Balin­gen gebo­ren, wo sei­ne Mut­ter im elter­li­chen Haus die Kriegs­jah­re verbringt.

1943 

Im Mai wird Hans Holz­schuh an der Front schwer ver­letzt und kommt ins Lazarett.

1944 

Auch in Ulm zeigt der Ein­marsch der Alli­ier­ten sei­ne Wir­kun­gen. Am 17.12. erfolgt der ers­te gro­ße Angriff auf Ulm. Die an der Boelcke­ka­ser­ne lie­gen­de Gärt­ne­rei wird bei die­sem Angriff zer­stört. Der Ver­kauf von Gemü­se geht jeweils mitt­wochs und sams­tags auf dem Ulmer Wochen­markt weiter.

1945 

1945

Beim zwei­ten gro­ßen Angriff auf Ulm im März wird der ange­mie­te­te Laden im Haus Zing­ler­stra­ße 32 schwer getrof­fen und brennt bis auf den 2. Stock ab. Die Toch­ter Ber­ta wird ver­schüt­tet. Ein ers­tes Unter­kom­men fin­det die Fami­lie in der Boelcke­ka­ser­ne bei Frau Kanz. Der Ver­kauf von Gemü­se und Blu­men wird not­dürf­tig im Vor­haus der Gärt­ne­rei in der Römer­stra­ße durch­ge­führt. Am 07. Mai ist der Krieg zu Ende. Die Fami­lie Holz­schuh zieht wie­der in die Zing­ler­stra­ße, dort wird bereits wie­der ver­kauft. Schwer ver­letzt wird Hans Holz­schuh aus dem Krieg ent­las­sen. Ein län­ge­rer Kran­ken­haus­auf­ent­halt im berühm­ten Ulmer Johan­ne­um bei Prof. Dr. A. Mend­ler ist not­wen­dig. Die Gärt­ne­rei führt wei­ter­hin Jakob Holzschuh.

1946 

Emma Holz­schuh, die Frau von Hans Holz­schuh, kehrt mit ihrem Sohn Hans-Karl nach Ulm zurück.

1947 

Bau eines Wohn­hau­ses auf dem Gelän­de der Gärt­ne­rei Römer­stra­ße 116. Teil­wei­se in Pacht befind­li­che Äcker müs­sen wegen Inan­spruch­nah­me der US-Army auf­ge­ge­ben wer­den (Acker an der Römer­stra­ße – Ber­­b­­­lin­­­ger-Schu­­­le), neue wer­den jedoch dazu­ge­pach­tet (Acker am Mär­chen­weg – Jörg-Syr­­­lin-Schu­­­le und am Eggin­ger Weg – alte Wet­ter­war­te). Der Besuch des Ulmer Wochen­mark­tes wird ein­ge­stellt. Ein wei­te­rer Aus­bau der Gärt­ne­rei erfolgt, die ers­ten Früh­beet­käs­ten aus Beton wer­den auf­ge­baut. Das zwei­te Kind der Ehe­leu­te Emma und Hans Holz­schuh, Bär­bel, wird am 18.06. geboren.

1948 

1948

Fer­tig­stel­lung des Wohn­hau­ses in der Römer­stra­ße und Umzug.

1952 

Die Ehe­leu­te Emma und Hans Holz­schuh bekom­men am 13.06. das 3. Kind, wel­ches auf den Namen Jörg getauft wird. Am 02. Okto­ber ver­stirbt Emi­lie Holz­schuh, gebo­re­ne Hag­mann, die Ehe­frau von Jakob Holzschuh.

1954 

Grün­dung einer Gesell­schaft zwi­schen Jakob und Hans Holz­schuh zum 01.01. mit dem Ziel der gemein­sa­men Bewirt­schaf­tung des Gar­ten­bau­be­trie­bes in Ulm, Römer­stra­ße 116.

1955 

1955

Durch einen Ver­kehrs­un­fall wird Jakob Holz­schuh abends am 21.06. schwer ver­letzt. Er ver­stirbt am 22.06. im Ulmer Kran­ken­haus. Fort­an führt Hans Holz­schuh die Gärt­ne­rei wei­ter. Ein Gewächs­haus mit Laden wird zur Stra­ße hin erstellt. Hans Holz­schuh wird zum Kreis­gärt­ner­meis­ter des Kreis­ver­ban­des Ulm gewählt.

1956 

1956

Die Gärt­ne­rei Holz­schuh erhält eine Aus­zeich­nung über den Blu­men­schmuck­wett­be­werb im August.

1957 

Am 21.02. wird Susan­ne, das 4. Kind der Ehe­leu­te Holz­schuh, geboren.

1958 

1958

Hans-Karl Holz­schuh beginnt sei­ne Aus­bil­dung zum Gärt­ner am 01.04. im elter­li­chen Betrieb. Auf Anre­gung von Hans Holz­schuh wird in Ulm die 1. Süd­deut­sche Blu­men­schau vom 26.07. – 04.08. zusam­men mit dem Baye­ri­schen Lan­des­ver­band unter dem Mot­to “Blu­men­zau­ber an der Donau” durchgeführt.

1959 

Mit dem 31.03. ver­lässt Hans-Karl Holz­schuh sei­ne Aus­bil­dungs­stel­le in Ulm. Er kann sei­ne Aus­bil­dung in der Gärt­ne­rei Haag in Stutt­gart vollenden.

1960 

Ein wei­te­res Gewächs­haus, das soge­nann­te “9‑m‑Haus” wird im Früh­jahr erstellt.

1961 

Im Zuge der Hei­zungs­er­neue­rung wird von Koh­le auf Öl umge­stellt und ein neu­er Heiz­raum gebaut. Nach 3‑jähriger Lehr­zeit legt Hans-Karl Holz­schuh am 07.04. erfolg­reich die Gehil­fen­prü­fung im Gärt­ner­hand­werk ab. Am 08.04. endet somit sein Aus­bil­dungs­ver­hält­nis. Er beginnt am 02.05. ein neu­es Arbeits­ver­hält­nis in der Gärt­ne­rei Schä­fer in Vaihingen.

1962 

1962

Hans-Karl Holz­schuh ver­lässt zum 31.03. sei­ne Arbeits­stel­le in Vai­hin­gen, um ab 01.04. im elter­li­chen Betrieb zu arbeiten.

1964 

Nach der ent­spre­chen­den Gesel­len­zeit besucht Hans-Karl Holz­schuh ab 01.09. die Meis­ter­schu­le in Hohenheim.

1965 

Wie­der wird die Gärt­ne­rei erwei­tert. Das “13-m-Haus” wird erstellt. Mit Erfolg legt Hans-Karl Holz­schuh am 24.06. die Meis­ter­prü­fung im Gärt­ner­hand­werk ab und arbei­tet ab sofort wie­der in Ulm.

1966 

Auf­grund der Idee von Hans-Karl Holz­schuh wird in Ulm ein Fens­ter­blüm­les­markt ins Leben geru­fen. Er fin­det am ers­ten Wochen­en­de nach den Eis­hei­li­gen in der Donau­hal­le statt. Die Geneh­mi­gung zum Umbau des Wohn­hau­ses in der Römer­stra­ße liegt am 17.08. vor. Sogleich wird mit dem Umbau begonnen.

1967 

Hans-Karl Holz­schuh hei­ra­tet am 25.02. Ursu­la Die­mer. Sie bezie­hen im umge­bau­ten Haus das Erdgeschoss.

1969 

Am 01.01. grün­den Hans und Hans-Karl Holz­schuh eine Gesell­schaft des bür­ger­li­chen Rechts zur gemein­sa­men Bewirt­schaf­tung des Gar­ten­bau­be­trie­bes in Ulm, Römer­stra­ße 116.

1970 

Nach 37 Jah­ren ver­lässt Ber­ta Krais, geb. Holz­schuh den Gar­ten­bau­be­trieb. Ulla und Hans-Karl Holz­schuh wird am 23.11. ein Sohn, Micha­el, geboren.

1971 

Der Bau eines Auf­ent­halts­rau­mes wird in Angriff genom­men. Das ers­te Foli­en­haus hin­ter dem Heiz­raum entsteht.

1972 

Ent­lang am Haus­weg ent­ste­hen im Som­mer wei­te­re Folienhäuser.

1973 

Hans Holz­schuh gibt nach 18 Jah­ren den Vor­sitz als Kreis­gärt­ner­meis­ter des Kreis­ver­ban­des Ulm ab.

1976 

Im Juni beginnt der Ladenumbau.

1977 

Zum ers­ten Mal nimmt die Gärt­ne­rei Holz­schuh mit ihren Erzeug­nis­sen an einer gro­ßen Blu­men­schau teil. Bei der Bun­des­gar­ten­schau in Stutt­gart wer­den sie mit 1 Gold- und 4 Sil­ber­me­dail­len ausgezeichnet.

1978 

1978

Zum 31.12. geht Hans Holz­schuh nach 43,5 Berufs­jah­ren in den wohl­ver­dien­ten Ruhestand.

1979 

Zum 01.01. über­gibt er den Betrieb sei­nem Sohn Hans-Karl Holz­schuh. Die 1. Lan­des­gar­ten­schau wirft ihre Schat­ten vor­aus. In der Gärt­ne­rei wird in den Som­mer­mo­na­ten ein soge­nann­tes Ven­­­lo-Haus aufgestellt.

1980 

1980

In der Ulmer Fried­rich­sau fin­det die 1. Lan­des­gar­ten­schau Baden-Wür­­t­­­te­­m­­­berg /​​​ Bay­ern vom 15.05. – 05.10. statt. Anläss­lich des Gar­ten­bau­ta­ges, der am 03.07. in Ulm statt­fin­det, wird Hans Holz­schuh zum Ehren­mit­glied des Gärt­ne­rei­ver­ban­des ernannt. Hans Holz­schuh erhält die Urkun­de zum Ehren­mit­glied aus den Hän­den von Prä­si­dent Fried­rich Haag.

1982 

Völ­lig über­ra­schend ver­stirbt Hans Holz­schuh am 18.07. im 67. Lebensjahr.

1983 

1983

Ein wei­te­res Foli­en­haus an der Grund­stücks­gren­ze zur Kaser­ne und ein Ver­kaufs­stand wer­den im Som­mer erstellt. Mit 1 Gold‑, 4 Sil­­­ber- und 5 Bron­ze­me­dail­len wer­den die Erzeug­nis­se der Gärt­ne­rei Holz­schuh bei der Inter­na­tio­na­len Gar­ten­aus­stel­lung (IGA), die. in Mün­chen statt­fin­det, ausgezeichnet.

1987 

1987

Die ers­ten “3‑m‑Häu­ser” aus der Anfangs­zeit wer­den im Som­mer abge­ris­sen und durch einen Neu­bau mit moder­ner Tech­nik ersetzt. Micha­el Holz­schuh beginnt am 01.09. eine Aus­bil­dung im Gärt­ne­rei­be­trieb Groß in Bei­mer­stet­ten. Er setzt die Tra­di­ti­on fort und wird in der 4. Genera­ti­on Gärt­ner. Im August fei­ert die Gärt­ne­rei ihr 75-jäh­­­ri­­­ges Bestehen. Jubi­lä­ums­an­zei­ge in der Süd­west Presse.

1989 

1989

Nach meh­re­ren Qua­li­fi­ka­ti­ons­wett­kämp­fen über Kreis- und Lan­des­ent­schei­dun­gen wird Micha­el Holz­schuh am 26. August mit 2 Mit­be­wer­bern beim Bun­des­be­rufs­wett­kampf 2. Bundessieger.

1990 

Mit Erfolg been­det Micha­el sei­ne Aus­bil­dung am 30.08. und schließt sofort eine Aus­bil­dung zum Flo­rist beim Gar­ten­bau­be­trieb Viet­zen an.

1992 

Zum 31.07. schließt Micha­el sei­ne Flo­ris­ten­aus­bil­dung ab und arbei­tet ab sofort im elter­li­chen Betrieb und nimmt die Umge­stal­tung des bestehen­den Ver­kaufs­ge­wächs­hau­ses vor. Emma Holz­schuh, die Ehe­frau von Hans Holz­schuh, ver­stirbt am 26.09.

1993 

1993

Erneut gibt es im Süd­deut­schen Raum eine Inter­na­tio­na­le Gar­ten­schau. Bei der vom 23.04. – 17.10. in Stutt­gart statt­fin­den­den IGA erhält der Betrieb 3 Sil­­­ber- und 1 Bronzemedaille.

1996 

Micha­el Holz­schuh beginnt am 01.09. sei­ne Aus­bil­dung zum Flo­rist­meis­ter an der Staats­schu­le für Gar­ten­bau in Stuttgart-Hohenheim.

1997 

1997

Am 18.08. legt Micha­el nach ein­jäh­ri­ger Aus­bil­dung die Prü­fung zum Flo­rist­meis­ter ab. Wal­ter Frey ver­lässt im Novem­ber den Betrieb, dem er seit sei­ner Aus­bil­dung angehörte.

2002 

2002

Im Früh­jahr, pünkt­lich zur Bal­kon­sai­son, wird das neue Ver­kaufs­ge­wächs­haus eröff­net und die Park­plät­ze erwei­tert. Der Gar­ten­bau­be­trieb Holz­schuh fei­ert im August sein 90-jäh­­­ri­­­ges Betriebsjubiläum.

2006 

Im Sep­tem­ber wird Micha­el Holz­schuhs Toch­ter Anna­bell geboren.

2012 

2012

100 Jah­re Kuh­berg­ver­ein, 100 Jah­re Blu­men Holz­schuh – für uns Anlass genug um am Fest­um­zug auf dem Kuh­berg teil­zu­neh­men. Micha­el Holz­schuh und Bir­git Berreth hei­ra­ten im Sep­tem­ber die­sen Jahres.

2015 – 2018 

Die im Jahr 2007 begon­ne­nen umfang­rei­chen und ca. 270 Mil­lio­nen teu­ren Bau­maß­nah­men zur Erwei­te­rung des 19,1 km lan­gen Stre­cken­net­zes der Ulmer Stra­ßen­bahn­li­ni­en 1 und 2 errei­chen den Ulmer Kuh­berg. Nach der Ver­län­ge­rung der Stra­ßen­bahn­li­nie 1 nach Böfin­gen began­nen nun die Bau­ar­bei­ten des Neu­baus der Lini­en­äs­te zur Wis­sen­schafts­stadt auf den Esels­berg und zum Schul­zen­trum Kuh­berg. Die Groß­bau­stel­le führt direkt am Laden­ge­schäft und den Gewächs­häu­sern der Gärt­ne­rei Holz­schuh am Ulmer Kuh­berg ent­lang. Die Jah­re bis zur Fer­tig­stel­lung des Lini­en­aus­baus und offi­zi­el­len Inbe­trieb­nah­me am 9. Dezem­ber 2018 waren für alle Betei­lig­ten eine Her­aus­for­de­rung. Umlei­tun­gen, Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen, Lärm, eine Ver­län­ge­rung der Bau­zeit um 4 Mona­te sowie eine teil­wei­se voll­stän­di­ge Sper­rung der direk­ten Zufahrt zum Betrieb des Blu­men­fach­ge­schäf­tes Holz­schuh stel­len die Geduld des Fami­li­en­be­trie­bes auf eine har­te Pro­be. Doch Blu­men Holz­schuh meis­tert die­se schwie­ri­ge Situa­ti­on mit Bra­vour und erstrahlt nach wie vor in bewähr­tem Glanz und vol­ler Blü­ten­pracht – sehr zur Freu­de nicht nur der lang­jäh­ri­gen Stamm­kund­schaft, der an die­ser Stel­le unser ganz beson­de­rer Dank für ihre Treue gilt.

2022 

Pünkt­lich zum 110-jäh­­­ri­­­gen Jubi­lä­ums­jahr prä­sen­tiert sich der Fach­be­trieb “Blu­men Holz­schuh” mit einem neu­ge­stal­te­ten Inter­net­auf­tritt. Zwei unse­rer Mit­ar­bei­te­rin­nen fei­ern in die­sem Jahr ihr 30-jäh­­­ri­­­ges Betriebsjubiläum.

Blu­men Holz­schuh Steckbrief

Anschrift

Römer­str. 116
89077 Ulm

Eigen­tü­mer

Micha­el Holz­schuh, Flo­rist­meis­ter und Gärtner

Mitarbeiter*innen

  • 2 Gärt­ne­rin­nen
  • 1 Gar­ten­bau­hel­fe­rin
  • 4 Flo­ris­tin­nen
  • 2 Blu­men­fah­rer

Betriebs­grö­ße

7500 m² davon: 

  • 1125 m² Hoch­glas (Gewächs­häu­ser)
  • 1200 m² Foliengewächshäuser
  • 4000 m² Freiland